1. Beatrix Niemeyer, Sebastian Zick, Lukas Dehmel (2017): Niemand kennt die Jugendlichen besser als wir“ – Zur Differenz zwischen Selbst- und Fremdwahrnehmung junger Erwachsener in beruflichen Integrationsmaßnahmen, erschienen in: forum erwachsenenbildung, 50. Jahrgang 3/2017, S. 22 – 27 (der Artikel ist online erhältlich).

Welche Differenzen zwischen Selbst- und Fremdwahrnehmung junger Erwachsener zeigen sich in beruflichen Integrationsmaßnahmen, was folgt daraus für die erwerbsorientierende Bildungspraxis? Der Artikel thematisiert die Diskrepanzen zwischen Förderprogrammatik, pädagogischer Ausrichtung und den Erwartungen und Selbstbeschreibungen von jungen Teilnehmenden. Erste Erträge der begleitenden Handlungsforschung des INTERREG-Projekts JUMP illustrieren exemplarisch strukturelle Paradoxien des Übergangssystems.

2. Beatrix, Niemeyer, Sebastian Zick, Lukas Dehmel (2017): (Prekäre) Erwerbsorientierungen zwischen den Generationen, erschienen in: Olaf Dörner u.a. (Hrsg.): Biografie – Lebenslauf – Generation. Perspektiven der Erwachsenenbildung. Opladen: Verlag Barbara Budrich, S. 61 – 74 (das Buch ist online erhältlich).

Der Beitrag thematisiert das Verhältnis von Biografie, Lebenslauf und Generation mit Blick auf Erwerbsorientierung. Er widmet sich dabei insbesondere der Frage, wie individuelle Einstellungen zu Erwerbsorientierung intergenerational vermittelt und dadurch Einfluss nehmen auf die biografischen Bezüge von Subjekten auf Erwerbsarbeit. Es zeigt sich dabei, dass innerhalb dieser Vermittlungsprozesse generationale Differenzierungen in „jung“ und „alt“, „Jugendliche“ und „Erwachsene“ hervorgebracht und mit Bedeutung versehen werden. Das empirische Material hierzu stammt aus dem INTERREG-Projekt JUMP.

 3. Sebastian Zick, Lukas Dehmel (2017):  „Ihr seid irgendwie mit involviert“ – Das Verhältnis von Wissenschaft und Praxis in der Berufsvorbereitung aus Perspektive der Praxis, erschienen in: bwp@ Berufs- und Wirtschaftspädagogik – online , Ausgabe 33, 1-19. (der Artikel ist online frei abrufbar).

Der Artikel untersucht im Rahmen des INTERREG-Projekts JUMP, mit welchen Herausforderungen das kooperative Handeln von Wissenschaft und Praxis in einem Handlungsforschungszusammenhang konfrontiert ist. Dabei werden die Voraussetzungen der Zusammenarbeit auf der Grundlage der subjektiven Erwartungen von pädagogischen Fachkräften an universitäre Forschung rekonstruiert. Es zeigt sich, dass die In-Verhältnis-Setzung von Wissenschaft und Praxis keinesfalls unstrittig ist, sondern jeweils höchst differente Relationierungen und Komposita zu beobachten sind.