Die ehemalige Schule in Toreby soll als innovativer Erprobungsraum für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit der beteiligten Produktionsschulen weiterentwickelt und unter der Überschrift BED&BIKE zu einem fahrradtouristischen Markenzeichen werden. Nach den Prinzipien der Produktionsschulidee können  junge Menschen hier produktorientierte, realistische und dadurch sinnhafte Arbeitserfahrungen sammeln. Gleichzeitig werden innovative Beschäftigungsmöglichkeiten ausgelotet, die den Möglichkeiten der Zielgruppe gerecht werden, und die besonderen Stärken der Interreg-Region aufgreifen. Der Schwerpunkt wird auf Betätigungsfelder rund um den Fahrradtourismus gelegt.

Dazu sind folgende Schritte geplant:

  • Die bewährten Austauschmaßnahmen werden fortgeführt.
  • Fachkräfte der Werkstätten planen in dt.-dän. Kooperation, die für den Ausbau notwendigen Arbeitsschritte.
  • Die entsprechenden Arbeitsaufträge werden entweder in den Werlstätten der Produktionsscchulen bzw. Bildungsträger oder kooperativ vor Ort durchgeführt.
  • Ideen für weitere Pop-Up-Aktivitäten werden entwickelt.
  • Die Netzwerkpartner sind erweitert worden, um die Attraktivität des Fahrradtourismushotspots zu erhöhen, aber auch, um die Nachhaltigkeit des Projekts zu fördern und die pädagogische Vielfalt der Produktionsschulen zu erweitern.
  • Toreby soll als best-pratice Beispiel dienen, um vergleichbare Beschäftigungsmöglichkeiten auf deutscher Seite zu entwickeln. Die Projekterfahrungen werden einem deutschen Fachpublikum von Netzwerkpartnern und weiteren, für die Etablierung eines grenzüberschreitenden Fahrradtourismussektors relevanten Akteuren vorgestellt.
  • Jährlich im Juni wird die Fahrradurlaubssaison mit einer zentralen, mehrtägigen Veranstaltung eröffnet, verschiedene Pop-Up-Aktivitäten – vom mobilen Verkaufsstand über die Reparaturwerkstatt bis zum Unterhaltungsangebot für Radreisende – rahmen die Veranstaltung.